Steinhuder Meer
Ein großer See, nirgends tiefer als drei Meter, mit einer künstlichen Inselfestung auf versenktem Stein.
Das Steinhuder Meer umfasst etwa neunundzwanzig Quadratkilometer, der größte See Nordwestdeutschlands, ist im Mittel aber nur etwa anderthalb Meter tief und erreicht keine drei Meter, ein flaches Becken, von Gletscher- und Moorvorgängen hinterlassen. In den 1760er Jahren ließ Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe durch das Versenken von Stein im See eine künstliche Insel aufschütten und darauf den Wilhelmstein errichten, eine Sternfestung, als Zuflucht und Militärakademie; Gerhard von Scharnhorst lernte dort. Eine zweite Insel, die Steinhuder Insel, entstand in den 1970er Jahren aus Baggergut als Vogelschutzgebiet. Flachbodige Segelboote, Auswanderer genannt, bringen Besucher hinüber.
Was du tatsächlich siehst
- Den Wilhelmstein - eine Inselfestung auf Grund, der durch versenkten Stein entstand.
- Das flache Wasser - einen großen See, durchgehend unter drei Metern tief.
- Die Flachbodenboote - traditionelle Fahrzeuge, für den flachen See gebaut.
- Das Vogelschutzgebiet - eine künstliche Insel aus Baggergut.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; die Fähren zur Insel fahren in der Saison und stellen im Winter ein. Das flache Wasser erwärmt sich früh, und der See wird zum Segeln und Windsurfen genutzt.
Ehrliche Erwartungen
Der See ist für die meisten Boote zu flach und friert leicht zu. Die Inselfähren sind saisonal und wetterabhängig. Das Ufer ist an Sommerwochenenden voll.
In der Nähe
Hannover liegt im Südosten; Bremen im Nordwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.