Amrum
Eine Insel mit einer bis zu zwei Kilometer breiten Sandbank davor, einem der größten Strände Europas.
Amrum misst etwa zwanzig Quadratkilometer, doch vor seinem Westufer liegt der Kniepsand, eine Sandbank, die gegen die Insel gewandert ist und bis zu zwei Kilometer breit und zehn lang ist, was flächenmäßig einen der größten Strände Europas ergibt. Dahinter erheben sich Dünen von über dreißig Metern. Die Insel liegt im Nationalpark Wattenmeer, und das Watt im Osten wird bei Niedrigwasser auf geführten Wanderungen begangen. Der Leuchtturm von 1875 ist ein Turm von etwa zweiundvierzig Metern, hoch auf einer Düne gesetzt, was sein Feuer rund dreiundsechzig Meter über den Meeresspiegel hebt - höher als jedes andere an der deutschen Nordseeküste. Friesisch wird von einem Teil der Bevölkerung noch gesprochen, und auf dem Friedhof stehen alte Kapitänsgräber.
Was du tatsächlich siehst
- Den Kniepsand - eine bis zu zwei Kilometer breite Sandbank vor dem Ufer.
- Den Leuchtturm von 1875 - sein Feuer auf der Düne das höchste an der deutschen Nordseeküste.
- Die sprechenden Grabsteine - Kapitänsgräber mit eingehauenen Lebensgeschichten.
- Die friesische Sprache - von einem Teil der Inselbevölkerung noch gesprochen.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; die Fähren fahren nach tideabhängigen Fahrplänen und fallen bei Sturm aus. Wattwanderungen müssen geführt werden. Im Winter fährt kaum etwas.
Ehrliche Erwartungen
Die Anreise erfordert zwei Fähren oder eine lange Überfahrt und hängt an der Tide. Der Strand ist riesig, aber offen und windig. Die Nordsee ist kalt.
In der Nähe
Föhr liegt im Osten; die Halligen im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.