Ammersee
Ein stiller Gletschersee südwestlich von München, auf dem ein Raddampfer von 1908 noch immer die Uferroute fährt.
Der Ammersee ist ein etwa fünfzehn Kilometer langer Zungenbeckensee, der drittgrößte Bayerns, stiller und weniger bebaut als der Starnberger See jenseits des Moränenrückens. An den Rändern ist er flach genug, um sich im Sommer zu erwärmen, was ihn zum Bade- und Segelsee macht, und stetige thermische Winde eignen sich für Jollen und Surfbretter. Die Diessen, ein 1908 vom Stapel gelaufener Raddampfer, fährt zwischen den modernen Schiffen noch immer auf dem See. Am Südende liegt ein Moorschutzgebiet, wo die Ammer einmündet, ein wichtiges Vogelgebiet. Kloster Andechs steht auf dem Moränenrücken über dem Ostufer.
Was du tatsächlich siehst
- Den Raddampfer von 1908 - die Diessen, die noch immer die Seeroute fährt.
- Die Südmoore - ein geschütztes Feuchtgebiet, wo die Ammer einmündet.
- Das Segelrevier - stetige Winde, die von Jollen und Brettern genutzt werden.
- Die Seedörfer - Herrsching, Diessen und Utting rund ums Ufer.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September zum Baden und für die Schiffe; die S-Bahn aus München macht es zu einem leichten Tagesausflug. Der Herbst ist ruhig und klar. Im Winter fährt kaum etwas.
Ehrliche Erwartungen
Der See ist an heißen Wochenenden bei Münchner Tagesgästen beliebt, und die Uferparkplätze füllen sich. Der Schiffsbetrieb ruht im Winter. Bis zum Hochsommer ist das Wasser kalt.
In der Nähe
Kloster Andechs liegt über dem Ostufer; der Starnberger See im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.