Allerheiligen-Wasserfälle
Sieben Kaskaden unterhalb einer Klosterruine, die zweimal vom Blitz getroffen und dann als Steinbruch abgetragen wurde.
Der Lierbach fällt in sieben Kaskaden etwa neunzig Meter durch eine enge Granitschlucht, begleitet von einem Treppenweg und Brücken, die daneben aufsteigen. Über den Fällen stehen die Ruinen von Allerheiligen, einer um 1196 gegründeten Prämonstratenserabtei; sie wurde 1470 und erneut 1555 vom Blitz getroffen und brannte, wurde jedes Mal wieder aufgebaut, 1803 aufgehoben und 1804 noch einmal getroffen, woraufhin die Gebäude verkauft und als Steinbruch abgetragen wurden. Geblieben ist die dachlose Hülle der gotischen Kirche, deren Bögen in einem bewaldeten Tal stehen. Im Sommer wird der Ort für Freilichtaufführungen genutzt.
Was du tatsächlich siehst
- Die sieben Kaskaden - etwa neunzig Meter Fallhöhe durch eine Granitschlucht.
- Die Klosterruine - eine dachlose gotische Hülle über den Fällen.
- Den Treppenweg - Brücken und Stufen, die neben dem Wasser aufsteigen.
- Die Blitzgeschichte - ein wiederholt getroffener und schließlich abgetragener Bau.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; im Frühjahr ist die Wasserführung am stärksten. Im Winter ist der Weg vereist und oft gesperrt. Sommeraufführungen nutzen abends die Ruinen.
Ehrliche Erwartungen
Der Weg ist steil, hat viele Stufen und ist bei Nässe rutschig. Im Spätsommer geht die Wasserführung zurück. Das Parken kostet und ist am Wochenende knapp.
In der Nähe
Die Schwarzwaldhochstraße verläuft oberhalb; Oppenau liegt unten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.