Lausitzer Seenland
Die größte künstliche Seenlandschaft Europas, entstanden durch die Flutung von Tagebauen und ihre Verbindung mit Kanälen.
Ein Jahrhundert lang wurde in der Lausitz Braunkohle im Tagebau gefördert, und als der Bergbau ab den 1990er Jahren zurückging, wurden die Löcher absichtlich geflutet: Rund dreiundzwanzig Seen sind entstanden, mehrere durch schiffbare Kanäle mit Schleusen verbunden, und bilden mit einer Gesamtfläche von etwa hundertvierzig Quadratkilometern die größte künstliche Seenlandschaft Europas. Die Füllung dauerte Jahrzehnte und geht stellenweise weiter. Auf einigen Seen liegen schwimmende Häuser, die gemietet und versetzt werden können. Die Standfestigkeit des Bodens bleibt an ehemaligen Tagebaurändern ein Thema, und manche Ufer sind abgesperrt. Rostende Bergbaumaschinen wurden an mehreren Seen als Denkmale stehen gelassen.
Was du tatsächlich siehst
- Die gefluteten Gruben - rund dreiundzwanzig Seen, aus Tagebauen entstanden.
- Die Verbindungskanäle - schiffbare Wasserstraßen mit Schleusen zwischen den Seen.
- Die schwimmenden Häuser - mietbare Häuser, auf dem Wasser vertäut und versetzbar.
- Die stehen gelassenen Maschinen - Bergbaugerät, als Landmarken erhalten.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September für Boote und Baden; einige Seen füllen sich noch und sind nicht freigegeben. Prüfe den aktuellen Zugang, denn Absperrungen und Sperrungen ändern sich mit den Arbeiten zur Bodenstabilität.
Ehrliche Erwartungen
Einige Seen und Ufer sind wegen der Bodenstabilität gesperrt, und das ändert sich. Stellenweise ist die Füllung unvollständig. Die Landschaft ist jung, mit wenig ausgewachsener Vegetation.
In der Nähe
Cottbus liegt im Norden; Dresden im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.