Die Alster
Zwei Seen, im 13. Jahrhundert durch Aufstauen eines Flusses entstanden, heute die offene Mitte Hamburgs, um die die Stadt gebaut ist.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
Ein MĂŒller staute die Alster im 13. Jahrhundert fĂŒr Wasserkraft, und das Ergebnis sind zwei Seen mitten in Hamburg: die kleine Binnenalster, von GeschĂ€ftshĂ€usern umringt, und die weit gröĂere AuĂenalster mit ParkflĂ€chen, Villen und Ruderclubs entlang von sieben Kilometern Ufer. Der Weg um den Ă€uĂeren See ist die wichtigste Spazier- und Laufstrecke der Stadt, und im Sommer fĂŒllt er sich mit Jollen, Kajaks und Ruderachtern. In harten Wintern frieren die Seen fest genug zu, dass die Stadt das Betreten des Eises erlaubt, was selten vorkommt und sich in ein spontanes Volksfest verwandelt.
Was du tatsÀchlich siehst
- Den Uferweg - rund sieben Kilometer um den Ă€uĂeren See, durchgehend öffentlich.
- Das Segeln - Jollen und Ruderachter, vom FrĂŒhjahr bis zum Herbst unterwegs.
- Den Jungfernstieg - die Promenade am inneren See.
- Die AlsterfontĂ€ne - den Strahl mitten im inneren See, ab dem FrĂŒhjahr in Betrieb.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September fĂŒr Boote und die FontĂ€ne, die ĂŒber den Winter abgeschaltet ist. Der frĂŒhe Morgen am Uferweg ist ruhig, bevor die LĂ€ufer kommen. Die Seen frieren selten zu, aber wenn das Eis fĂŒr sicher erklĂ€rt wird, geht Hamburg darauf hinaus, und dafĂŒr lohnt es, PlĂ€ne zu Ă€ndern.
Ehrliche Erwartungen
Hamburgs Wetter ist einen groĂen Teil des Jahres grau und nass, und die Seen wirken darunter flach und trĂŒb. Den Uferweg teilen sich SpaziergĂ€nger, LĂ€ufer und Radfahrer, und im Berufsverkehr und an warmen Abenden wird er eng. Die Schlangen beim Bootsverleih sind im Sommer lang. Baden in den Seen ist nicht erlaubt.
In der NĂ€he
Die Speicherstadt liegt im SĂŒden; die Elbe und der Hafen dahinter.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.