Borkum
Die westlichste und größte Ostfriesische Insel, weit genug draußen, dass ihre Luft als Hochseeklima gilt.
Borkum liegt etwa dreißig Kilometer vor der Küste in der Emsmündung, die westlichste der Ostfriesischen Inseln und mit rund einunddreißig Quadratkilometern die größte. Ihre Entfernung vom Festland gibt ihr, was die deutsche Klimakunde Hochseeklima nennt, mit sehr niedrigen Pollen- und Allergenwerten, was die Grundlage ihrer langen Nutzung für Atemwegsbehandlungen ist. Der Walfang war im 17. und 18. Jahrhundert das Gewerbe der Insel, und Zäune und Gartenbegrenzungen aus Walkieferknochen stehen im Ort noch immer. Eine Schmalspurbahn von 1888 fährt vom Hafen in den Ort.
Was du tatsächlich siehst
- Die Walknochenzäune - Kieferknochen, im Ort als Gartenbegrenzung genutzt.
- Die Schmalspurbahn - eine Strecke von 1888 vom Hafen in den Ort.
- Die Hochseeluft - pollenarme Verhältnisse, für Atemwegsbehandlungen genutzt.
- Die langen Strände - breiten Sand auf der Seeseite mit Strandkörben.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September für den Strand; die Überfahrt dauert etwa zwei Stunden und ist wetterabhängig. Der Winter ist stürmisch mit reduziertem Verkehr und wenig Geöffnetem.
Ehrliche Erwartungen
Die Fährüberfahrt ist lang und kann rau sein. Die Insel liegt weit draußen und ist teuer zu erreichen. Die Nordsee ist kalt und der Wind ständig.
In der Nähe
Juist liegt im Osten; die niederländischen Inseln setzen sich nach Westen fort.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.