Todtnauer Wasserfälle
Einer der höchsten natürlichen Fälle Deutschlands, der in einer bewaldeten Schlucht etwa siebenundneunzig Meter fällt.
Der Stübenbach fällt unterhalb von Todtnauberg über eine Folge von Granitstufen mit insgesamt etwa siebenundneunzig Metern, unter den höchsten natürlichen Fällen Deutschlands, wobei der Hauptabsturz rund sechzig Meter misst. Ein Stufenweg steigt neben dem Wasser an, mit Aussichtsplattformen und einer Fußbrücke oben quer darüber. Die Wasserführung schwankt erheblich: Die Frühjahrsschmelze aus dem Feldbergmassiv bringt das stärkste Wasser, während der Spätsommer es auf ein Rinnsal senken kann. In harten Wintern frieren die Fälle zu und werden von Eiskletterern begangen. Todtnau darunter hat einen Anspruch in der Skigeschichte, denn der erste deutsche Skiclub wurde hier 1891 gegründet.
Was du tatsächlich siehst
- Den Stufenabsturz - etwa 97 Meter über eine Folge von Granitbändern.
- Weg und Brücken - einen Aufstieg neben dem Wasser mit Plattformen.
- Die jahreszeitliche Wasserführung - stark in der Schmelze, dünn im Spätsommer.
- Das Wintereis - gefrorene Fälle, in kalten Jahren von Eiskletterern genutzt.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Juni für die stärkste Wasserführung aus der Schmelze; die Herbstfärbung ist gut, doch das Wasser steht niedriger. Das Wintereis ist eindrucksvoll, doch der Weg ist gesperrt oder gefährlich.
Ehrliche Erwartungen
Die Wasserführung kann im trockenen Spätsommer enttäuschen. Der Weg ist steil, mit vielen Stufen, und bei Nässe rutschig. Das Parken kostet.
In der Nähe
Der Feldberg steigt im Osten auf; Freiburg liegt im Nordwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.