Thale und das Bodetal
Die tiefste Felsschlucht nördlich der Alpen, mit Seilbahnen zu zwei Hochflächen, die mit Hexensagen verknüpft sind.
Die Bode schneidet hier durch harten Granit in einer bis zu etwa zweihundertachtzig Meter tiefen Schlucht, allgemein als tiefste Felsschlucht nördlich der Alpen beschrieben, mit einem Weg, der etwa zehn Kilometer am Wasser entlang von Thale nach Treseburg über Bänder und Brücken führt. Darüber stehen zwei Hochflächen: der Hexentanzplatz, per Seilbahn erreicht, und die Rosstrappe, per Sessellift erreicht, wo eine hufabdruckförmige Mulde im Fels durch eine Sage von einer Prinzessin erklärt wird, die zu Pferd über die Schlucht sprang. Goethe verlegte die Walpurgisnachtszene des Faust in diese Berge, und am 30. April findet ein Fest statt.
Was du tatsächlich siehst
- Den Schluchtweg - zehn Kilometer am Wasser entlang über Bänder und Brücken.
- Den Hexentanzplatz - eine per Seilbahn erreichte Hochfläche mit einem Freilichttheater.
- Die Rosstrappe - eine Felsmulde, durch eine Sage vom springenden Pferd erklärt.
- Das Walpurgisfest - eine Veranstaltung am 30. April, die den Faust-Bezug aufgreift.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Schluchtweg ist rutschig und im Winter sowie nach Stürmen teilweise gesperrt. Die Walpurgisnacht am 30. April füllt die Stadt und die Hochflächen.
Ehrliche Erwartungen
Die Schluchtwanderung ist lang, mit einem unbequemen Rückweg; ab Treseburg fahren Busse, aber wenige. Die Lifte schließen bei Wind. Walpurgis ist sehr voll.
In der Nähe
Quedlinburg liegt im Norden; die Teufelsmauer im Nordosten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.