Teufelsmauer
Eine hochkant stehende Sandsteinmauer quer durch das Harzvorland, seit 1852 geschützt, nachdem Einheimische gegen den Abbau protestierten.
Die Teufelsmauer ist eine Linie harten Sandsteins, die bei der Hebung des Harzes nahezu senkrecht aufgerichtet wurde, und weil sie der Erosion besser widersteht als das Gestein ringsum, steht sie als zackige Mauer, die in unterbrochenen Abschnitten etwa zwanzig Kilometer durch das Vorland läuft. Sie wurde als Baustein abgebaut, bis örtlicher Protest 1852 zum Schutz führte, was sie zu einem der ältesten geschützten Naturdenkmale Deutschlands macht. Einzelne Formationen tragen Namen, und die Sage erklärt die Mauer als vom Teufel in einer Wette mit Gott errichtet, beim Hahnenschrei unvollendet gelassen. Auf dem Rücken wachsen Trockenrasen und seltene Pflanzen, und ein Pfad verläuft obenauf.
Was du tatsächlich siehst
- Die senkrechten Schichten - Sandstein, hochkant gestellt und als Mauer stehen geblieben.
- Den Schutz von 1852 - eines der frühesten geschützten Naturdenkmale Deutschlands.
- Die benannten Formationen - einzelne Felsen mit örtlichen Namen und Geschichten.
- Den Kammpfad - eine Route auf und neben der Mauer durch Trockenrasen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Rücken ist ungeschützt und bei nassem Wetter rutschig. Das Frühjahr bringt die Trockenrasenflora. Wochenenden ziehen Wandernde aus den Harzstädten an.
Ehrliche Erwartungen
Der Pfad obenauf ist schmal und stellenweise ausgesetzt. Die Mauer ist in Abschnitte mit Lücken zerbrochen. Die Parkplätze an den Einstiegen sind knapp.
In der Nähe
Thale liegt im Südwesten; Quedlinburg im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.