Saalfelder Feengrotten
Ein stillgelegtes Alaunbergwerk, dessen Wände nach der Flutung farbige Mineralvorhänge bildeten, als das farbigste überhaupt geführt.
Alaunschiefer wurde hier seit dem sechzehnten Jahrhundert abgebaut, und die Grubenbaue wurden 1850 aufgegeben. Durch den Fels sickerndes Wasser führte gelöstes Eisen, Mangan und andere Minerale mit und lagerte sie in den folgenden Jahrzehnten an den Grubenwänden ab, wobei Sinterformationen in Rot, Orange, Grün und Blau entstanden; als die Stollen 1913 wieder geöffnet wurden, fand man den Effekt, und im Jahr darauf öffnete das Bergwerk für Besucher. Guinness hat es als die farbigste Schauhöhle der Welt verzeichnet. Die Formationen wachsen weiter. Die größte Kammer heißt Märchendom. In einem gesonderten Teil der Grubenbaue laufen Sitzungen zur Salztherapie.
Was du tatsächlich siehst
- Den farbigen Sinter - Mineralvorhänge in Rot, Orange, Grün und Blau.
- Den Märchendom - die größte und am reichsten geschmückte Kammer.
- Die wachsenden Formationen - Ablagerungen, die sich weiter an den Grubenwänden aufbauen.
- Den Ursprung - ein stillgelegtes Alaunbergwerk, keine natürliche Höhle.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; die Führungen finden zu festen Zeiten statt, und es hält etwa zehn Grad. Im Sommer und in den Schulferien hilft eine Buchung. Die Route dauert etwa fünfundvierzig Minuten.
Ehrliche Erwartungen
Es ist ein Bergwerk, keine natürliche Höhle, und die Formationen sind jung. Der Eintritt ist nur mit Führung. Die Fotografierregeln wechseln und sind eingeschränkt worden.
In der Nähe
Die Leuchtenburg liegt im Norden; der Thüringer Wald steigt im Westen auf.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.