Pfaueninsel
Eine Insel mit einer künstlichen Burgruine als Staffagebau, frei laufenden Pfauen und ohne Autos, Fahrräder oder Hunde.
Friedrich Wilhelm II. ließ sich in den 1790er Jahren auf dieser Havelinsel ein Sommerhaus in Gestalt einer mittelalterlichen Burgruine bauen, ausgeführt in bemaltem Holz, damit es wie verwitterter Stein aussieht, mit zwei durch eine Brücke verbundenen Türmen; es war darauf angelegt, vom Festlandufer aus gesehen zu werden. Seine Nachfolger fügten eine ebenfalls als Ruine gebaute Meierei hinzu, eine Menagerie, deren Tiere später den Berliner Zoo begründeten, und einen Landschaftspark von Peter Joseph Lenné. Die damals eingeführten Pfauen laufen bis heute frei und geben der Insel ihren Namen. Die Regeln sind streng: keine Autos, Fahrräder, Hunde, kein Rauchen und kein Baden, und die Insel schließt bei Einbruch der Dunkelheit. Die UNESCO nahm sie 1990 auf.
Was du tatsächlich siehst
- Die falsche Ruine - ein Sommerschloss, als Scheinburg in bemaltem Holz gebaut.
- Die freien Pfauen - Nachkommen der Vögel, die der Insel den Namen gaben.
- Den Lenné-Park - einen Landschaftsgarten mit Wiesen und alten Eichen.
- Die strengen Regeln - keine Fahrräder, Hunde, kein Rauchen und kein Baden.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Fähre fährt nach Fahrplan, und die Insel schließt bei Einbruch der Dunkelheit. Das Schlossinnere wird nur in der Saison auf Führungen gezeigt.
Ehrliche Erwartungen
Der Zugang führt nur über eine kleine Fähre mit begrenzter Kapazität und Schlangen an schönen Wochenenden. Fahrräder und Hunde sind verboten. Das Schloss öffnet saisonal.
In der Nähe
Der Wannsee liegt im Osten; Potsdam im Südwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.