Pfälzerwald
Der größte zusammenhängende Wald Deutschlands, mit Sandsteintürmen, die die Ruinen dutzender Burgen tragen.
Der Pfälzerwald umfasst etwa siebzehnhundert Quadratkilometer, das größte ununterbrochene Waldgebiet Deutschlands, überwiegend Kiefer und Buche auf rotem Buntsandstein. Die Erosion hat frei stehende Felstürme hinterlassen, und die mittelalterlichen Baumeister nutzten sie: Dutzende Burgen wurden unmittelbar auf oder in den Sandstein gebaut, mit in den Fels selbst geschlagenen Räumen und Treppen, und ihre Ruinen stehen über das ganze Gebirge verteilt. Zusammen mit den Vogesen jenseits der französischen Grenze bildet er ein einziges grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat, das erste seiner Art in Europa, ausgewiesen 1992 und 1998. Kleine Waldgaststätten, Hütten genannt, von Wandervereinen betrieben, bewirten am Wochenende die Wandernden.
Was du tatsächlich siehst
- Die Felsenburgen - Festungen, in frei stehende Sandsteintürme gebaut.
- Den ununterbrochenen Wald - Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet.
- Das grenzüberschreitende Reservat - eine Biosphäre, geteilt mit den französischen Vogesen.
- Die Waldhütten - vereinsgeführte Gaststätten, die am Wochenende Wandernde bewirten.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Waldhütten öffnen vor allem am Wochenende, und viele schließen an festen Tagen. Die Herbstfärbung ist kräftig. Winterwandern ist möglich, doch die Hütten sind rar.
Ehrliche Erwartungen
Die Waldhütten haben unregelmäßige Öffnungszeiten und nehmen vielfach nur Bargeld. Die Burgruinen reichen von umfangreich bis zu ein paar Mauern. Der öffentliche Verkehr ins Innere ist dünn.
In der Nähe
Die Weinstraße verläuft am Ostrand; das Dahner Felsenland liegt im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.