Juist
Eine autofreie Insel, siebzehn Kilometer lang und kaum fünfhundert Meter breit, von Pferdekutschen bedient.
Juist ist die längste und schmalste der Ostfriesischen Inseln, etwa siebzehn Kilometer von Ende zu Ende und stellenweise nur fünfhundert Meter breit, sodass man von den Dünen aus das Meer auf beiden Seiten zugleich sieht. Kraftfahrzeuge sind außer für Not- und Versorgungszwecke verboten, und die Fortbewegung auf der Insel erfolgt mit Pferdekutsche, Fahrrad und zu Fuß; das Gepäck kommt per Karren von der Fähre. Der Hammersee, entstanden, als 1932 ein Sturmflutdurchbruch geschlossen wurde, ist der größte Süßwassersee auf einer deutschen Nordseeinsel und ein Vogelschutzgebiet. Die Fähren fahren nur um Hochwasser, weil das Fahrwasser trockenfällt.
Was du tatsächlich siehst
- Die Pferdekutschen - die Fortbewegung der Insel, ohne Privatautos.
- Die schmale Form - beide Küsten zugleich sichtbar vom Dünenkamm.
- Den Hammersee - einen Süßwassersee aus einem geschlossenen Sturmflutdurchbruch.
- Den langen Strand - Sand über die volle Seeseite der Insel.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; die Fähre fährt nur nahe dem Hochwasser, die Abfahrtszeiten verschieben sich also täglich und können sehr früh oder spät liegen. Im Winter fährt kaum etwas.
Ehrliche Erwartungen
Tidegebundene Fähren bedeuten unbequeme An- und Abreisezeiten und lange Wartezeiten. Es gibt keine Autos, plane also das Gepäck. Stürme lassen Überfahrten ausfallen.
In der Nähe
Norderney liegt im Osten; Borkum im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.