Höllentalklamm
Eine Klamm, die man durch in den Fels gesprengte Tunnel begeht, mit Wasser, das von oben auf den Weg fällt.
Der Hammersbach schneidet an der Flanke des Zugspitzmassivs eine etwa einen Kilometer lange und bis zu hundertfünfzig Meter tiefe Klamm. Ab 1902 wurde ein Weg hindurchgesprengt, der auf an die Wand gedübelten Galerien und durch kurze Tunnel führt, mit dem Wildbach darunter und Schmelzwasser, das über die Strecke fällt, sodass man unabhängig vom Wetter nass wird. Sie ist der Beginn der Höllentalroute auf die Zugspitze, einer der klassischen Aufstiege. Die Klamm schließt über den Winter und öffnet erst wieder, wenn Schnee und Eis darüber geräumt und der Steinschlag geprüft ist.
Was du tatsächlich siehst
- Die gesprengten Galerien - einen an die Wand gedübelten und durch Tunnel geführten Weg.
- Das fallende Wasser - Schmelzwasser, das die Strecke von oben quert.
- Die Klammtiefe - Wände bis etwa 150 Meter über einer schmalen Sohle.
- Die Zugspitzroute - den Beginn des Höllentalaufstiegs zum Gipfel.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober; die Klamm ist über Winter und Frühjahr gesperrt, und ihr Öffnungstermin verschiebt sich jedes Jahr mit Schneeschmelze und Steinschlagräumung. Prüfe das vor der Anreise.
Ehrliche Erwartungen
Der Aufstieg vom Tal bis zum Eingang dauert etwa eine Stunde vor der Klamm selbst. Du wirst nass. Die Öffnungstermine schwanken, und nach Stürmen wird gesperrt.
In der Nähe
Der Eibsee liegt im Westen; Garmisch-Partenkirchen unten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.