Großer Arber
Der höchste Gipfel des Bayerischen Waldes, mit zwei Karseen darunter und schwimmenden Inseln auf einem davon.
Der Große Arber erreicht 1.456 Meter, den höchsten Punkt des Bayerischen Waldes und des ganzen Böhmerwaldzugs auf deutscher Seite. Zwei Seen liegen in Karen darunter: der Große Arbersee, der schwimmende Inseln aus Torf und Bewuchs trägt, die mit dem Wind treiben, und der Kleine Arbersee, der mehr davon hat. Beide sind Relikte der Vergletscherung und von Fichte und Moor umgeben. Der Gipfel ist kahl und felsig, mit Wetterradarkuppeln oben, erreichbar mit der Seilbahn und einem kurzen Weg, und im Winter betreibt der Berg ein Skigebiet. Die Schneedecke hält hier so lange wie kaum irgendwo sonst in der Region.
Was du tatsächlich siehst
- Die schwimmenden Inseln - treibende Torfinseln auf den Arberseen.
- Den kahlen Gipfel - eine felsige Kuppe auf 1.456 Metern mit Radarkuppeln.
- Die Karseen - zwei Gletscherbecken im Fichtenwald darunter.
- Den Winterschnee - lang anhaltende Decke mit einem Skigebiet an der Flanke.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober zum Wandern und für die Seen; Dezember bis März zum Skifahren. Der Gipfel ist in jeder Jahreszeit offen und kalt, mit schnellen Wetterwechseln.
Ehrliche Erwartungen
Der Gipfel trägt Radaranlagen und ist nicht wild. Die Seilbahn schließt bei starkem Wind. Die Seen sind an Sommerwochenenden voll, mit knappen Parkplätzen.
In der Nähe
Der Nationalpark Bayerischer Wald liegt im Norden; die tschechische Grenze verläuft am Kamm.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.