Felsenmeer Lautertal
Ein Strom aus Granitblöcken, der einen bewaldeten Hang hinabläuft, von römischen Steinbrechern bearbeitet, die Stücke zurückließen.
Das Felsenmeer ist ein Strom gerundeter Granitblöcke, der etwa einen Kilometer den Hang des Felsbergs hinabläuft, entstanden durch Verwitterung des Granits entlang von Klüften unter einer Bodendecke, wobei das feinere Material später ausgewaschen wurde; der Vorgang ist periglazial und nicht glazial, und die Blöcke sind nicht weit gewandert. Römer brachen hier im 2. und 3. Jahrhundert Stein und ließen bearbeitete Stücke dort liegen, wo sie lagen, als der Betrieb endete, darunter eine neun Meter lange Riesensäule und ein unfertiges Becken, die sich zwischen den Blöcken finden lassen. Über das Blockfeld hinabzuklettern ist die übliche Art des Besuchs.
Was du tatsächlich siehst
- Den Blockstrom - einen Kilometer Granitblöcke den Hang hinab.
- Die römische Säule - eine neun Meter lange bearbeitete Säule, an Ort und Stelle belassen.
- Das unfertige Becken - einen mitten in der Arbeit aufgegebenen behauenen Stein.
- Die Kletterei - eine Route über die Blöcke statt eines Wegs.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Blöcke sind bei Nässe oder Eis rutschig und gefährlich, und bei Regen meidet man den Ort besser. An Sommerwochenenden ist es voller Familien.
Ehrliche Erwartungen
Sich über die Blöcke zu bewegen bedeutet Klettern mit echtem Sturzrisiko, besonders bei Nässe. Es gibt einen Umgehungsweg. Das Parken kostet und ist voll.
In der Nähe
Bensheim liegt im Westen; Michelstadt im Osten im Odenwald.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.