Chiemsee und Fraueninsel
Bayerns größter See, mit einem Kloster auf einer kleinen Insel, das seit 782 ohne Unterbrechung besteht.
Der Chiemsee bedeckt etwa achtzig Quadratkilometer und wird das Bayerische Meer genannt, ein Gletscherbecken mit den Alpen, die sich im Süden dahinter erheben. Zwei Hauptinseln liegen darin: die Herreninsel mit Ludwigs II. Schloss und die Fraueninsel, eine fünfzehn Hektar große Insel mit einem um 782 gegründeten Benediktinerinnenkloster, das seither, abgesehen von einer kurzen Aufhebung, durchgehend von Nonnen bewohnt wird, was es zu einer der ältesten solchen Gemeinschaften Deutschlands macht. Die Nonnen stellen einen Marzipanlikör und andere Erzeugnisse her und verkaufen sie. Die Insel hat keine Autos, eine kleine Fischersiedlung und einen freistehenden Glockenturm mit Zwiebelhaube.
Was du tatsächlich siehst
- Das Kloster - ein Benediktinerinnenhaus, das seit etwa 782 besteht.
- Die autofreie Insel - Fischerhäuser und Gärten auf fünfzehn Hektar.
- Die Torhalle - ein karolingisches Torhaus mit frühen Wandmalereien.
- Die Seedampfer - Schiffe, die die Uferorte und beide Inseln verbinden.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; die Schiffe fahren ganzjährig nach reduziertem Winterfahrplan. Die Inseln sind an Sommerwochenenden am vollsten. Der Herbst gibt die klarsten Alpenblicke.
Ehrliche Erwartungen
Alles wird per Schiff nach festem Fahrplan erreicht, was begrenzt, wie lange man bleiben kann. Das Kloster ist ein tätiges Ordenshaus mit eingeschränktem Zugang.
In der Nähe
Herrenchiemsee ist die Nachbarinsel; Prien ist der Stützpunkt am Ufer.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.