Obir-Tropfsteinhöhlen
Höhlen, die Bleibergleute 1870 unter dem Hochobir fanden, über einen Grubenstollen betreten und als gestaltete Schau beleuchtet.
Die Obirhöhlen wurden zufällig gefunden: Bergleute, die 1870 im Hochobir Strecken auf Blei und Zink trieben, brachen in einen natürlichen Hohlraum ein, und mit dem Fortschreiten der Baue wurden weitere Kammern erschlossen. Das Bergwerk schloss 1903, und die Höhlen blieben liegen, bis sie in den 1990er Jahren für Besucher erschlossen wurden, weshalb der Zugang über einen Grubenstollen führt und nicht über einen natürlichen Eingang - ein Bus bringt dich die Bergstraße hinauf und du gehst durch den Stollen hinein. Was innen gemacht wurde, unterscheidet sie von den meisten Schauhöhlen: die Beleuchtung wurde als Konzept entworfen und nicht bloß eingebaut, mit Abfolgen, die die Kammern nach und nach zeigen, und einem Abschnitt zur Geologie und zu Erdbeben, denn in den gleichbleibenden Verhältnissen unter Tage arbeitet eine seismografische Station.
Was du tatsächlich siehst
- Ein Grubenstollen als Eingang - der Weg hinein, in den 1870er Jahren auf Blei und Zink getrieben.
- Gestaltete Beleuchtung - Abfolgen, die die Kammern zeigen, statt flachem Flutlicht.
- Tropfsteingebilde - der Sinter und die Säulen, wegen deren die Höhlen erschlossen wurden.
- Eine seismografische Station - in den gleichbleibenden Verhältnissen unter Tage in Betrieb.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Höhlen halten ganzjährig rund acht Grad. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Nur mit Führung, nach Fahrplan, und drinnen ist es kalt - nimm eine Jacke mit. Der Zugang erfolgt mit einem Shuttlebus vom Kartenbüro, was Zeit kostet. Die Führungen sind weitgehend auf Deutsch.
In der Nähe
Bad Eisenkappel und die Trögerner Klamm liegen nahe; Slowenien liegt jenseits der Grenze.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.