Alte Donau
Ein abgeschnittener Donaumäander mitten in Wien, heute ein klarer See zum Schwimmen und Segeln.
Die Alte Donau ist das, was vom alten verzweigten Lauf der Donau durch Wien übrig ist: als der Fluss zwischen 1870 und 1875 begradigt und in ein Bett gezwungen wurde, um die Hochwasser zu beenden, die die Stadt immer wieder verwüsteten, blieb eine Schlinge abgeschnitten als stehendes Gewässer zurück und ist seither ein See - etwa eineinhalb Quadratkilometer, von Grundwasser statt vom Fluss gespeist, und sauber genug, dass die Stadt öffentliche Strandbäder daran betreibt. Segel- und Rudervereine nutzen sie, am Ufer werden Boote und Tretboote vermietet, und in einem harten Winter friert sie zu und die Leute laufen Eis. Die Ufer sind von Schrebergärten, Bootshäusern und Lokalen gesäumt, und das Ganze liegt mitten in der Stadt mit U-Bahn-Stationen an beiden Enden, was das Ungewöhnliche daran ist - ein richtiger Badesee, mit der U-Bahn erreichbar.
Was du tatsächlich siehst
- Ein abgeschnittener Donaumäander - die alte Schlinge, die von der Regulierung der 1870er Jahre übrig blieb.
- Öffentliche Strandbäder - die städtischen Bäder und der freie Uferzugang.
- Segeln und Rudern - die Vereine und Leihboote auf dem Wasser.
- Bootshäuser und Schrebergärten - das Ufer aus Hütten, Gärten und Lokalen.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September zum Schwimmen; im Winter zum Eislaufen, wenn sie zufriert. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
An heißen Sommerwochenenden sind die Bäder vollständig gefüllt. Die Wasserqualität wird veröffentlicht und fällt nach Algenwachstum gelegentlich ab. Die städtischen Bäder kosten Eintritt; am freien Ufer ist es voller.
In der Nähe
Die Donauinsel und der Donauturm liegen nahe; das Zentrum Wiens ist in zwanzig Minuten mit der U-Bahn erreichbar.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.