Bärenschützklamm
Eine steirische Klamm, über rund 164 Holzleitern und Brücken erstiegen, nach einem Felssturz jahrelang gesperrt und wieder aufgebaut.
Die Bärenschützklamm oberhalb von Mixnitz ist eine der fordernderen Klammwanderungen Österreichs: der Weg wurde 1901 eröffnet und steigt auf rund anderthalb Kilometern Klamm etwa dreihundertfünfzig Meter an, über ein Gefüge von etwa hundertsechzig Leitern, Stiegen und Brücken, die unmittelbar über dem Wasser im Fels verankert sind, während der Mixnitzbach den ganzen Weg neben dir herabfällt. Es ist eine Einbahnstrecke - du steigst hinauf und kommst über einen Waldweg zurück oder gehst weiter zur Hütte Guter Hirte und auf den Hochlantsch darüber. 2020 zerstörte ein großer Felssturz einen Abschnitt und die Klamm war mehrere Jahre gesperrt, während der Weg neu gebaut wurde, und öffnete nach umfangreichen Arbeiten wieder; diese Geschichte erinnert daran, dass solche Anlagen ständige Wartung brauchen und bisweilen tatsächlich versagen.
Was du tatsächlich siehst
- Etwa 164 Leitern und Brücken - der gebaute Weg über dem Wasser im Fels verankert.
- Ein Anstieg von 350 Metern - durchgehendes Steigen durch die Klamm auf anderthalb Kilometern.
- Der Bach neben dir - der den ganzen Weg neben der Anlage herabfällt.
- Ein wieder aufgebauter Weg - nach dem Felssturz von 2020, der ihn jahrelang sperrte, erneut geöffnet.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; im Winter gesperrt. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das ist ein anstrengender Aufstieg in eine Richtung und kein Spaziergang - eine gewisse Kondition und Schwindelfreiheit sind nötig. Holz ist nass rutschig. Die Klamm sperrt im Winter und nach Felsstürzen; prüfe das, bevor du hinfährst.
In der Nähe
Mixnitz liegt am Fuß; Bruck an der Mur und Graz liegen entlang des Tals.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.