Attersee
Der größte gänzlich in Österreich liegende See, klar genug zum Tauchen, und das Wasser, das Klimt fünfzehn Sommer lang malte.
Der Attersee ist rund zwanzig Kilometer lang und misst etwa sechsundvierzig Quadratkilometer, was ihn zum größten gänzlich in Österreich liegenden See macht; er zieht sich von Nord nach Süd durch das Salzkammergut, mit dem Höllengebirge an seiner Ostseite. Das Wasser ist außergewöhnlich klar - Sichtweiten von zwanzig Metern und mehr sind normal -, was ihn zum wichtigsten Süßwassertauchsee des Landes gemacht hat, mit Tauchplätzen entlang des steilen Westufers. Gustav Klimt verbrachte ab 1900 fünfzehn Sommer hier und malte die meisten seiner Landschaften an und um ihn, eine ganze Reihe davon quadratische Ansichten des Wassers und des Ufers; ein kleines Klimt-Zentrum in Kammer und ein markierter Weg erschließen die Orte. Es wird viel gesegelt, der Wind ist verlässlich, und prähistorische Pfahlbauten am Seegrund gehören zu einer UNESCO-Eintragung.
Was du tatsächlich siehst
- Österreichs größter Binnensee - zwanzig Kilometer sehr klaren Wassers.
- Süßwassertauchen - Sichtweiten über zwanzig Meter entlang des Westufers.
- Klimts Landschaftsgrund - fünfzehn Sommer Malerei, durch einen Weg erschlossen.
- Verlässlicher Segelwind - der Grund, weshalb der See dicht mit Booten belegt ist.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Wasser ist klar, weil es kalt ist - Baden bleibt den ganzen Sommer über eine Mutprobe. Der Uferzugang ist stellenweise durch Privatgrund unterbrochen. An Sommerwochenenden sind die Dörfer und die Parkplätze am See voll.
In der Nähe
Der Mondsee und der Wolfgangsee liegen südwestlich; Bad Ischl liegt südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.