Nationalpark Kalkalpen
Die größte Waldwildnis Österreichs, in den oberösterreichischen Kalkalpen, mit von der UNESCO eingetragenen Buchenbeständen.
UNESCO - Welterbe
Der Nationalpark Kalkalpen wurde 1997 über rund zweihundertzehn Quadratkilometer des Reichraminger Hintergebirges und des Sengsengebirges ausgewiesen, und was er schützt, ist vor allem Wald - über achtzig Prozent Baumbedeckung, die größte zusammenhängende Waldfläche Österreichs, mit Buchenbeständen, die alt genug sind, dass Teile davon 2017 der UNESCO-Eintragung zu den alten und ursprünglichen Buchenwäldern Europas hinzugefügt wurden. Nach der Ausweisung wurden aus einem großen Teil des Inneren die Straßen entfernt und die Täler sich selbst überlassen. Luchse wurden wieder angesiedelt und sind in kleiner Zahl vorhanden; die Listen der Vögel und Käfer sind lang, mit Totholzarten, die brauchen, dass Wald stehen und von selbst fallen darf. Der Zugang erfolgt zu Fuß oder mit dem Rad auf alten Forststraßen, wobei das Hintergebirgstal der Hauptweg hinein ist.
Was du tatsächlich siehst
- Österreichs größte Waldwildnis - über achtzig Prozent Baumbedeckung.
- Eingetragene Buchenbestände - Teil der europäischen Eintragung zu Urbuchenwäldern.
- Sich zurückverwandelnde Täler - Straßen entfernt und das Innere sich selbst überlassen.
- Totholzarten - die Käfer, Spechte und Pilze, die stehendes Totholz brauchen.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Im Inneren gibt es wenig Einrichtungen und die Entfernungen sind groß - das Innere ist ein ganzer Tag zu Fuß oder mit dem Rad. Luchse sind vorhanden, werden aber im Grunde nie gesehen. Zecken sind im Wald ein echtes Thema.
In der Nähe
Windischgarsten und Molln sind die Einstiegsorte; der Nationalpark Gesäuse liegt südöstlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.