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Austria/ Nationalpark Gesäuse

Nationalpark Gesäuse

Ein steirischer Nationalpark, in dem die Enns durch Kalkwände sägt, bekannt für Wildwasser, lange Kletterrouten und steile Waldsteige.

Nationalpark Gesäuse

Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.

Artnational park
WoStyria
Nächste StadtAdmont
Beste ZeitMai bis Oktober
Zeit einplanenEin Tag
AnfahrtEntlang der Enns zwischen Admont und Hieflau; Straße und Bahn folgen dem Talboden
EintrittFrei

Das Gesäuse ist die Stelle, an der die Enns durch den Kalk der Ennstaler Alpen schneidet, und der Name kommt vom Getöse, das das Wasser in den Engstellen macht. Der Nationalpark umfasst die Klamm und die Berge zu beiden Seiten: Hochtor und Planspitze auf der einen Flanke, den Buchstein auf der anderen, mit steilem Wald, Schuttfeldern und langen Felswänden dazwischen. Kajakfahrer und Rafts nutzen den Fluss, wenn die Pegel es zulassen, Kletterer die Wände, und Wanderer bekommen Steige, die unmittelbar vom Talboden weg rasch Höhe gewinnen. Das Seitental Johnsbach ist der ruhigere Zugang, ein Streifen Wiesen und alter Höfe unter den Gipfeln.

Was du tatsächlich siehst

  • Die Ennsengen - der Fluss zwischen Felswände gezwängt, laut und schnell, mit Straße und Bahn daneben eingeklemmt.
  • Hochtor und Planspitze - die höchsten Kalkwände des Parks, mit klassischen langen Kletterrouten darin.
  • Das Johnsbachtal - ein stilles Seitental aus Wiesen und Höfen, hinter denen die Wände unmittelbar aufsteigen.
  • Der Pavillon in Gstatterboden - der Informationspunkt des Parks mitten in der Klamm, Ausgangspunkt für die markierten Steige.

Wann du hinfahren solltest

Mai und Juni für hohen Wasserstand am Fluss und grünen Wald. Juli bis September für das verlässlichste Wander- und Kletterwetter. Der Herbst bringt Farbe in die Buchenwälder und leere Steige. Das Raften hängt vom Abfluss ab, prüfe das also vor der Anreise. Der Winter sperrt die meisten hohen Routen, und das Tal liegt wochenlang im Schatten.

Ehrliche Erwartungen

Die Steige hier sind steil, felsig und stellenweise ausgesetzt, mit mehr Anstieg je Kilometer, als die Karte vermuten lässt. Das Wetter schlägt auf den Graten rasch um. Der Talboden wird mit einer Hauptstraße und einer Bahnlinie geteilt, die Klamm ist also nicht still. Der öffentliche Verkehr ist dünn, sobald du die Enns verlässt, und die Hütten haben kurze Saisonen.

In der Nähe

Admont mit seiner Stiftsbibliothek liegt am westlichen Ende, und Hieflau schließt die Klamm im Osten.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.

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