Walliser Raclette
Ein halber Laib, am offenen Feuer geschmolzen und auf den Teller geschabt, ein Walliser Ritual, das älter ist als das Tischgrillchen.
Das Wort kommt von racler, schaben, und die ursprüngliche Machart ist der Punkt: Ein halber Laib Walliser Raclettekäse wird einem offenen Holzfeuer oder einem Heizelement zugewandt aufgestellt, die Oberfläche darf weich werden, und die geschmolzene Schicht wird auf einen warmen Teller geschabt, um sofort mit Kartoffeln, Silberzwiebeln und Essiggurken gegessen zu werden. Jede Portion wird frisch abgeschabt, eine Raclettemahlzeit kommt also über eine Stunde oder mehr in Runden statt auf einmal. Das häusliche Tischgrillchen mit den Pfännchen ist eine spätere Bequemlichkeit und etwas anderes. Raclette du Valais AOP wird aus Rohmilch von Kühen auf Walliser Weiden gemacht, und Alpsennereien servieren es im Sommer dort, wo der Käse entsteht.
Was du tatsächlich siehst
- Einen halben Laib am Feuer - die Oberfläche weich geworden und in Schichten abgeschabt.
- Portionen in Runden - jeden Abstrich frisch gebracht über eine lange Mahlzeit.
- Den AOP-Rohmilchkäse - aus Milch von Walliser Weiden gemacht.
- Alpsennereien im Sommer - dort gegessen, wo er entsteht, in der Höhe.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; die Dorfanlässe in Herbst und Winter sind die vollsten Gelegenheiten. Eine lange Mahlzeit.
Ehrliche Erwartungen
Es ist sehr gehaltvoll - Leute unterschätzen regelmässig, wie sättigend mehrere Runden sind. Die Pfännchenfassung, die in Touristenrestaurants serviert wird, ist nicht die überlieferte Machart. Die Preise gelten meist je Abstrich und summieren sich. Vegetarisch, aber nicht leicht.
In der Nähe
Sitten, Siders und die Dörfer des Val d'Anniviers sind das Kernland.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.