Toggenburg
Ein Tal zwischen Säntis und Churfirsten, in dem Naturjodel und der Klang von Handglocken noch gewöhnlich sind.
Das Toggenburg läuft von Wil hinauf nach Wildhaus, zwischen dem Säntismassiv und den Churfirsten, und seine Identität ist musikalisch. Der Naturjodel - wortloses Jodeln in enger Harmonie, ohne Begleitung gesungen - ist hier gelebte Praxis statt Wiederbelebung, und er ist an Alpfesten, in der Kirche und bei ungezwungenen Zusammenkünften zu hören. Die Toggenburger Halszither und Handglocken gehören zur selben Überlieferung. Ein Klangweg verläuft dem Grat entlang von Iltios nach Sellamatt mit Dutzenden von Installationen, die Besucher spielen, was das Thema zugänglich macht, ohne eine Aufführung zu inszenieren. Wildhaus war Zwinglis Geburtsort, und sein Haus, ein Holzbau von etwa 1450, gehört zu den ältesten des Landes.
Was du tatsächlich siehst
- Gelebten Naturjodel - in Harmonie und ohne Begleitung gesungen.
- Den Klangweg - einen Gratweg aus spielbaren Klanginstallationen.
- Zwinglis Geburtshaus - einen Holzbau von etwa 1450 in Wildhaus.
- Säntis und Churfirsten - die zwei Ketten, die das Tal rahmen.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober oder die Skisaison. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Die Musik ist gemeinschaftliche Praxis, keine angesetzte Vorstellung - sie zu hören braucht Glück oder ein Festdatum. Der Klangweg zielt auf Familien. Der öffentliche Verkehr wird jenseits von Nesslau dünn. Die Bahnen schliessen zwischen den Saisons.
In der Nähe
Die Churfirstenkette liegt im Süden; Appenzell und der Säntis im Nordosten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.