Ascona
Eine pastellfarbene Uferfront am Lago Maggiore und der Hügel darüber, auf dem sich ab 1900 eine utopische Kolonie sammelte.
Asconas Seefront ist eine lange Reihe pastellfarbener Häuser mit Cafétischen, und dahinter steigen die alten Gassen zum Hügel des Monte Verità hinauf - der interessanteren Hälfte des Ortes. Ab 1900 wurde dieser Hügel von einer Kolonie aus Vegetariern, Theosophen, Anarchisten, Nudisten und Tänzern besiedelt, die ein alternatives Leben verfolgten; in den folgenden Jahrzehnten kamen Hermann Hesse, Carl Jung, Isadora Duncan, Rudolf von Laban und Erich Maria Remarque vorbei, und Labans Bewegungsarbeit dort floss unmittelbar in den modernen Tanz ein. Das vom Bauhaus beeinflusste Hotel Monte Verità von 1927 und die ursprüngliche hölzerne Casa Anatta sind als Museum erhalten. Der Ort richtet ausserdem jeden Sommer ein seit Langem bestehendes Jazzfestival aus.
Was du tatsächlich siehst
- Eine pastellfarbene Seefront - die Laubenpromenade am Wasser.
- Den Monte Verità - den Hügel der utopischen Kolonie, mit der Casa Anatta als Museum.
- Ein vom Bauhaus beeinflusstes Hotel von 1927 - für die spätere Phase der Kolonie gebaut.
- Ein sommerliches Jazzfestival - seit Langem in den Strassen und auf den Plätzen.
Wann du hinfahren solltest
März bis November. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Die Uferfront ist in der Saison teuer und voll. Das Museum am Monte Verità hat begrenzte Zeiten und liegt einen Aufstieg entfernt. Die Geschichte der Kolonie wird im Museum besser erzählt, als sie am Ort sichtbar ist. Das Parkieren ist schwierig.
In der Nähe
Locarno liegt nebenan; die Brissago-Inseln liegen vor der Küste.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.