Bergün
Ein Sgraffito-Dorf an der Albulabahn, dessen Hauptstrasse im Winter nachts zur Schlittelbahn wird.
Bergün liegt im Albulatal mit einem Kern aus Häusern im Engadiner Stil, die Sgraffito-Schmuck tragen, und seine Identität hängt an der Bahn: Die Albulalinie, Teil des Welterbes Rhätische Bahn, steigt am Dorf vorbei durch Kehrtunnel und über Viadukte, die in einem engen Tal Höhe gewinnen, und ein Bahnmuseum im Dorf erklärt die Ingenieurleistung. Im Winter wird die Strasse hinauf nach Preda für den Verkehr gesperrt und in eine Schlittelbahn verwandelt - etwa sechs Kilometer Abfahrt, wobei die Schlittelnden mit dem Zug hinauffahren und wieder hinunterrutschen, an mehreren Abenden pro Woche beleuchtet. Der Parc Ela, der grösste regionale Naturpark der Schweiz, umgibt das Dorf.
Was du tatsächlich siehst
- Sgraffito-Häuser - den Engadiner Schmuck am Dorfkern.
- Die Ingenieurleistung der Albulalinie - Kehrtunnel und Viadukte, die Höhe gewinnen.
- Eine Strasse als Schlittelbahn - sechs Kilometer ab Preda, nachts beleuchtet.
- Den Parc Ela - den grössten regionalen Naturpark der Schweiz ringsum.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober oder der Winter für die Schlittelbahn. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Die Schlittelbahn hängt vom Schnee ab und kann bei schlechten Verhältnissen schliessen. Das Bahnmuseum ist bescheiden. Das Dorf ist klein, mit wenigen Restaurants. Die Bahn ist der praktische Zugang; die Strasse über den Albula schliesst im Winter.
In der Nähe
Der Lai da Palpuogna liegt über Preda; das Engadin jenseits des Albulapasses.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.