Adelboden
Ein Chaletdorf, dessen Chuenisbärgli-Hang einen Weltcup-Riesenslalom trägt, der jeden Januar das Tal füllt.
Adelboden liegt auf etwa dreizehnhundertfünfzig Metern auf einer sonnigen Terrasse am Ende des Engstligentals, ein Chaletdorf, das ab dem späten neunzehnten Jahrhundert als Kurort wuchs, als britische Gäste kamen. Sein fester Platz im Sportkalender ist das Weltcupwochenende im Januar am Chuenisbärgli, ein Riesenslalom an einem Hang, der steil genug und dem Dorf nah genug ist, dass sich Zehntausende hineindrängen, und die Stimmung - Glocken, Hörner und Menschenmengen an einer kurzen Piste - hat es zu einem der Rennen gemacht, die Skifahrer nach eigenem Bekunden am liebsten gewinnen würden. Im Sommer sind die Engstligenfälle und die Hochalp darüber der Anziehungspunkt, mit einer Seilbahn hinauf zur Ebene und langen Wanderrouten Richtung Gemmi und Hahnenmoos.
Was du tatsächlich siehst
- Das Chuenisbärgli - den Weltcup-Riesenslalomhang über dem Dorf.
- Ein Rennwochenende im Januar - Zehntausende in einem kleinen Tal.
- Die Engstligenfälle - den sechshundert Meter hohen Absturz am Talende.
- Eine sonnige Chaletterrasse - die nach Süden gewandte Lage des Dorfes.
Wann du hinfahren solltest
Dezember bis März oder Juni bis September. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Das Rennwochenende bucht das Tal aus, und die Strassen stauen. Zwischen den Saisons ist das Dorf ruhig, und die Bahnen stehen still. Die Strasse von Frutigen herauf ist kurvig. Sommergäste sollten beachten, dass die Fälle im Juni am stärksten sind.
In der Nähe
Die Engstligenfälle und die Alp liegen darüber; Lenk liegt jenseits des Hahnenmoos.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.