Lugano
Eine italienischsprachige Seestadt aus Laubenplätzen und Palmen, mit einem Renaissance-Freskenzyklus in einer Kirche am See.
Lugano ist die grösste Stadt des Tessins und liest sich italienisch statt schweizerisch: Laubengassen, eine Seepromenade aus Palmen und Magnolien, Plätze mit Cafétischen und ein Klima, das mild genug ist, dass Kamelien im Februar blühen. Ihr bedeutendstes Einzelwerk ist leicht zu übersehen - die Kirche Santa Maria degli Angioli am See hält ein Passions- und Kreuzigungsfresko von Bernardino Luini aus dem Jahr 1529, ein riesiges, figurenreiches Wandbild, das allgemein als das feinste Renaissancewerk der Schweiz gilt. Das Kulturzentrum LAC fügte 2015 eine moderne Galerie und einen Konzertsaal hinzu. Der Monte Brè und der San Salvatore erheben sich zu beiden Seiten, und Schiffe fahren nach Gandria und Morcote.
Was du tatsächlich siehst
- Luinis Kreuzigung von 1529 - das feinste Renaissancegemälde des Landes.
- Italienische Laubengassen - Plätze und Seepromenade unter Palmen.
- Das LAC - die Galerie und den Konzertsaal von 2015.
- Zwei Gipfel zu beiden Seiten - den Monte Brè und den San Salvatore über der Stadt.
Wann du hinfahren solltest
März bis November. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Es ist ebenso Bankenstadt wie Kurort, und Teile sind modern und unauffällig. Sommerhitze und Schwüle sind schwer. Die Preise sind hoch. Der See wird mit Italien geteilt, und die Schiffsfahrpläne spiegeln die Grenze.
In der Nähe
Gandria und Morcote liegen am Ufer entlang; Bellinzona und seine Burgen im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.