Wismar
Ein Hansehafen, der über anderthalb Jahrhunderte zu Schweden gehörte, mit einem Marktplatz von zehntausend Quadratmetern.
Wismar war ein führender Hansehafen, und sein Marktplatz umfasst etwa zehntausend Quadratmeter, einer der größten Norddeutschlands, mit einer Wasserkunst von 1602 in seiner Mitte, die die Brunnen der Stadt versorgte. Schweden hielt die Stadt von 1648, bis sie 1803 an Mecklenburg verpfändet wurde, und auf die Pfandrechte wurde erst 1903 förmlich verzichtet, sodass Wismar formal über zweieinhalb Jahrhunderte schwedisch war. Backsteingotische Kirchen prägen das Bild: St. Nikolai steht vollständig, St. Georgen wurde nach der Kriegszerstörung wieder aufgebaut, und von St. Marien blieb nur der Turm. Die UNESCO nahm Wismar 2002 gemeinsam mit Stralsund auf.
Was du tatsächlich siehst
- Den Marktplatz - zehntausend Quadratmeter mit einer Wasserkunst von 1602.
- Die schwedische Zeit - eine Stadt, die formal bis ins zwanzigste Jahrhundert schwedisch war.
- Die Backsteinkirchen - St. Nikolai vollständig, St. Marien auf ihren Turm reduziert.
- Den alten Hafen - ein arbeitendes Becken mit dem Wassertor daneben.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; im Sommer stehen Hafen und Plätze im Mittelpunkt. Das Schwedenfest findet im August statt. Der Winter an der Ostsee ist kalt und still.
Ehrliche Erwartungen
St. Marien ist nur ein Turm; die Kirche wurde 1960 abgetragen. Einige Viertel werden noch instand gesetzt. Die Stadt ist klein.
In der Nähe
Schwerin liegt im Süden; Bad Doberan im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.