Altötting
Bayerns wichtigster Marienwallfahrtsort, eine achteckige Kapelle, deren Wände mit gemalten Votivtafeln bedeckt sind.
Die Gnadenkapelle mitten auf dem Platz ist ein Oktogon, dessen Kern etwa aus dem 8. Jahrhundert stammt und in dem eine kleine dunkle Holzfigur der Muttergottes von etwa 1300 steht. Nachdem 1489 Heilungen berichtet wurden, wurde sie zum wichtigsten Marienwallfahrtsort Bayerns und ist es geblieben; sie zieht jährlich rund eine Million Besucher an. Die Außenwände der Kapelle hängen voller tausender gemalter Votivtafeln, die Pilger über Jahrhunderte hinterließen und die jeweils eine Krankheit, einen Unfall oder eine Rettung festhalten. Silberne Urnen in der Kapelle bergen die Herzen bayerischer Herrscher, eine Praxis, die vom 17. bis ins 20. Jahrhundert gepflegt wurde.
Was du tatsächlich siehst
- Die Votivtafeln - tausende gemalte Tafeln, die die Kapellenwände bedecken.
- Die Schwarze Madonna - eine kleine dunkle Figur von etwa 1300 im Oktogon.
- Die Herzurnen - silberne Gefäße mit den Herzen bayerischer Herrscher.
- Den Wallfahrtsplatz - einen großen freien Platz, von Kirchen umgeben.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Pilgerzahlen erreichen in den warmen Monaten und an Marienfesten ihren Höhepunkt. Die Kapelle ist klein, und es bilden sich Schlangen. Prozessionen nehmen regelmäßig den Platz ein.
Ehrliche Erwartungen
Dies ist ein lebendiger Andachtsort, kein Museum, und das Verhalten sollte dem entsprechen. Die Kapelle ist sehr klein und voll. Die Stadt bietet sonst wenig.
In der Nähe
Burghausen liegt im Osten; das Inntal zieht nach Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.