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Germany/ Alte Pinakothek

Alte Pinakothek

Münchens Galerie der alten Meister, 1836 für die bayerische Königssammlung eröffnet, mit oberlichtbeleuchteten Sälen voller Dürer, Rubens und Rembrandt.

Alte Pinakothek

Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.

Artgallery
WoBayern
Nächste StadtMünchen
Beste ZeitGanzjährig; ein verlässlicher Regentag
Zeit einplanenZwei bis drei Stunden
AnfahrtKunstareal nördlich des Zentrums; Tram oder U-Bahn zur Theresienstraße
EintrittKostenpflichtig; montags geschlossen

Leo von Klenze baute die Alte Pinakothek in den 1830er-Jahren als eigens errichtetes Haus für die Wittelsbacher Gemäldesammlung, und der Grundriss, auf den er sich festlegte - eine Reihe oberlichtbeleuchteter Säle mit kleinen Kabinetten daneben -, wurde von Galerien in ganz Europa übernommen. Drinnen hängt deutsche und europäische Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert: Dürers Selbstbildnis von 1500 und seine Vier Apostel, Cranach, Leonardos Madonna mit der Nelke, Raffael, Tizian, Rembrandts Passionsfolge und der weltweit größte Rubens-Bestand, gehängt in einem Saal, der für wandgroße Leinwände gebaut wurde. Das Gebäude trägt seine eigene Geschichte offen, denn Hans Döllgasts Wiederaufbau der 1950er-Jahre flickte die zerstörte Südfront mit blankem Ziegel, statt sie zu kaschieren.

Was du tatsächlich siehst

  • Dürers Selbstbildnis von 1500 - die frontale, symmetrische Tafel, die den Ruf des Künstlers festschrieb.
  • Den Rubenssaal - den weltweit größten Bestand seiner Werke, darunter das riesige Jüngste Gericht.
  • Leonardos Madonna mit der Nelke - eine kleine frühe Tafel, an der die meisten Besucher vorbeigehen.
  • Döllgasts Ziegelwerk - die Reparatur der 1950er-Jahre, als sichtbare Naht über der Südfassade belassen.

Wann du hinfahren solltest

Ganzjährig geöffnet und montags geschlossen; das Kunstareal ist an Werktagvormittagen am leersten, wenn der Rubenssaal fast dir allein gehören kann. Sonntags ist mehr los, weil der Eintritt in den bayerischen Staatsgalerien auf einen symbolischen Betrag sinkt. Ein langer Abend pro Woche eignet sich für einen ruhigeren zweiten Durchgang, und die anderen Museen des Viertels liegen fünf Gehminuten entfernt.

Ehrliche Erwartungen

Es ist eine Gemäldegalerie und sonst nichts: keine Mitmachstationen, wenig Inszenierung und lange Säle religiöser Tafeln, die verschwimmen, wenn man hetzt. Englische Beschriftung ist jenseits der berühmten Werke dünn. Leihgaben und Restaurierung können ein genanntes Gemälde ohne Vorwarnung abwesend sein lassen. Der wiederaufgebaute Innenraum ist bis zur Strenge schlicht, und Sitzgelegenheiten sind knapp.

In der Nähe

Die Pinakothek der Moderne und das Brandhorst nebenan, die Glyptothek am Königsplatz und der Englische Garten.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.

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