Wiesbaden
Eine Kurstadt mit sechsundzwanzig heißen Quellen und einer Bergbahn, die bis heute mit Wasserballast fährt.
In Wiesbaden treten sechsundzwanzig heiße Quellen aus, der Kochbrunnen erreicht etwa sechsundsechzig Grad, und schon die Römer nutzten sie; die Stadt wuchs im neunzehnten Jahrhundert zu einem der führenden Kurorte Europas, als sie mehr Millionäre je Kopf hatte als irgendwo sonst in Deutschland. Das Kurhaus von 1907 beherbergt eine Spielbank und einen Konzertsaal. Die 1888 eröffnete Nerobergbahn steigt den Neroberg über ein Wasserballastsystem hinauf: Der obere Wagen nimmt Wasser auf, wird dadurch schwerer, fährt hinunter und zieht den unteren hinauf, und lässt das Wasser unten wieder ab, ganz ohne Motor. Eine russisch-orthodoxe Kirche mit fünf vergoldeten Kuppeln steht auf dem Berg.
Was du tatsächlich siehst
- Die Nerobergbahn - eine Bergbahn von 1888, ausschließlich mit Wasserballast betrieben.
- Den Kochbrunnen - eine heiße Quelle mit etwa sechsundsechzig Grad im Zentrum.
- Das Kurhaus - ein Kurgebäude von 1907 mit Spielbank und Konzertsaal.
- Die russische Kirche - fünf vergoldete Kuppeln auf dem Neroberg.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Nerobergbahn fährt nur vom Frühjahr bis zum Herbst. Kurhaus und Bäder arbeiten ganzjährig. Im August füllen Weinfeste die Straßen.
Ehrliche Erwartungen
Die Bergbahn ist saisonal und im Winter geschlossen. Die Spielbank hat Anforderungen an Kleidung und Ausweis. Das Heilwasser schmeckt stark nach Mineralien.
In der Nähe
Das Kloster Eberbach liegt im Westen; Mainz jenseits des Rheins.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.