Hann. Münden
Die Stadt, in der zwei Flüsse einen dritten bilden, mit siebenhundert Fachwerkhäusern rund um die Mündung.
Werra und Fulda treffen hier zusammen, und der vereinte Fluss heißt fortan Weser, markiert von einem Stein an der Stelle, der einen Reim mit dieser Tatsache trägt. Die Altstadt dazwischen umfasst rund siebenhundert Fachwerkbauten aus vier Jahrhunderten, eine der dichtesten Ansammlungen Deutschlands, mit einem Weserrenaissance-Rathaus von 1618. Johann Andreas Eisenbarth, ein Wanderchirurg des frühen 18. Jahrhunderts, dessen Name im Deutschen zum Sinnbild eines groben Heilers wurde, starb 1727 in der Stadt; im Sommer wird ein Stück über ihn aufgeführt. Drei Flüsse machen die Stadt zu einem Boots- und Radknotenpunkt.
Was du tatsächlich siehst
- Die Mündung - Werra und Fulda, die sich zur Weser vereinen.
- Die Fachwerkstadt - rund siebenhundert Fachwerkhäuser im alten Kern.
- Das Rathaus von 1618 - eine Weserrenaissancefassade am Marktplatz.
- Den Eisenbarth-Bezug - das Grab des Chirurgen und ein Sommerstück.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; in den warmen Monaten fahren Schiffe auf den Flüssen. Das Eisenbarth-Spiel wird an Sommerwochenenden gegeben. In der Stadt treffen sich Radrouten.
Ehrliche Erwartungen
Die Mündung ist ein markierter Punkt und kein Schauspiel. Schifffahrten sind saisonal. Außerhalb des Sommers ist die Stadt klein und ruhig.
In der Nähe
Kassel liegt im Süden; Bad Karlshafen flussabwärts.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.