Göttingen
Eine Universitätsstadt, deren Absolventen ein bronzenes Gänsemädchen küssen und in der sehr viele Nobelpreisphysiker arbeiteten.
Die Universität wurde 1734 gegründet und wurde zu einem der führenden Zentren der Mathematik und Physik: Gauß, Riemann, Hilbert, Born und Heisenberg arbeiteten alle hier, und die Stadt führt eine lange Liste mit ihr verbundener Nobelpreisträger, viele durch Tafeln an den Häusern gekennzeichnet, in denen sie wohnten. In den 1920er-Jahren war das Physikalische Institut zentral für die Entwicklung der Quantenmechanik. Der Tradition nach küssen Promovierte nach ihrer Verteidigung die Gänseliesel, ein bronzenes Gänsemädchen am Marktbrunnen von 1901; die Praxis ist offiziell untersagt und wird durchweg ignoriert. Die Altstadt bewahrt Fachwerkhäuser und das mittelalterliche Rathaus.
Was du tatsächlich siehst
- Die Gänseliesel - eine Brunnenfigur von 1901, die frisch Promovierte küssen.
- Die Tafeln - Häuser, gekennzeichnet mit den Wissenschaftlern, die darin lebten.
- Die Physikgeschichte - das Institut, an dem die Quantenmechanik entstand.
- Die Altstadt - Fachwerkstraßen um das mittelalterliche Rathaus.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; in der Vorlesungszeit ist die Stadt lebendiger. Museen sind montags geschlossen. Die Altstadt ist kompakt und zu Fuß begehbar.
Ehrliche Erwartungen
Ein großer Teil des wissenschaftlichen Erbes besteht aus Tafeln statt aus Orten. Die Altstadt ist klein. Die Stadt drumherum ist gewöhnlich.
In der Nähe
Hann. Münden liegt im Westen; Einbeck im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.