Deutsches Bergbau-Museum
Ein Museum mit einem maßstabsgetreuen Bergwerk darunter, zwanzig Meter tief und zweieinhalb Kilometer lang.
1930 gegründet, ist das Deutsche Bergbau-Museum das größte Bergbaumuseum der Welt und verbindet ein öffentliches Museum mit einem Forschungsinstitut. Darunter liegt ein Anschauungsbergwerk, ab 1935 eigens dafür angelegt, etwa zwanzig Meter tief mit zweieinhalb Kilometern Strecken, ausgestattet mit echten Maschinen aus verschiedenen Zeiten, von Handwerkzeug bis zum Walzenlader, sodass Besucher durch Arbeitsbedingungen eines ganzen Jahrhunderts gehen. Es ist kein ehemaliges Bergwerk, sondern eine eigens gebaute Lehranlage. Der Förderturm darüber, einundzwanzig Meter hoch und in der ganzen Stadt sichtbar, wurde 1973 von einer stillgelegten Zeche hierher versetzt und trägt eine Aussichtsplattform.
Was du tatsächlich siehst
- Das Anschauungsbergwerk - 2,5 Kilometer Strecken zwanzig Meter unter Tage.
- Die Maschinen - echte Ausrüstung von Handwerkzeug bis zu modernen Schneidmaschinen.
- Den Förderturm - ein 1973 von einer Zeche versetztes Fördergerüst.
- Die Forschungssammlungen - Bestände zu Mineralen, Technik und Bergbaugeschichte.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; das Museum ist montags geschlossen. Die Führung unter Tage dauert etwa eine Stunde und bedeutet Gehen und Stufen. In der Schulzeit füllen Gruppen die Werktage.
Ehrliche Erwartungen
Das Bergwerk darunter ist eigens gebaut, keine originale Grube. Die Führung bedeutet viel Gehen mit niedrigen Abschnitten. Montags ist geschlossen.
In der Nähe
Essens Zollverein liegt im Westen; Dortmund im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.