Deutsches Uhrenmuseum
Die ganze Geschichte der Kuckucksuhr, samt der Tatsache, dass ihr Gehäuse aus einem Wettbewerb hervorging.
Der Uhrenbau entwickelte sich im Schwarzwald ab dem 17. Jahrhundert als Winterarbeit bäuerlicher Haushalte, mit hölzernen Zahnrädern und örtlichem Können, und wuchs zu einem Ausfuhrgewerbe, das in ganz Europa verkaufte. Das Museum in Furtwangen bewahrt rund achttausend Objekte und zeichnet das Gewerbe von hölzernen Werken über die Kuckucksuhr bis zur industriellen Fertigung und zum Quarz nach. Die vertraute Kuckucksuhr im geschnitzten Häuschen ist ein Entwurf des 19. Jahrhunderts: Ein 1850 von der Uhrmacherschule in Furtwangen ausgeschriebener Wettbewerb suchte neue Gehäuse, und das siegreiche Bahnwärterhaus-Muster wurde zur heute als traditionell geltenden Standardform.
Was du tatsächlich siehst
- Die hölzernen Werke - frühe Schwarzwalduhren mit hölzernen Zahnrädern.
- Den Wettbewerb von 1850 - den Ursprung des vertrauten Kuckucksuhrgehäuses.
- Die Industriephase - Massenfertigung und den Ausfuhrhandel.
- Die mechanische Musik - Orchestrien und selbstspielende Instrumente in der Sammlung.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; das Museum ist an manchen Wintertagen geschlossen. Es ist ruhig im Vergleich zu den touristischen Uhrenläden anderswo in der Region und zum Thema besser.
Ehrliche Erwartungen
Furtwangen ist eine Arbeitsstadt mit wenig sonstigem Angebot für Besucher. Das Museum ist stellenweise technisch. Die Beschriftung ist deutsch mit englischen Zusammenfassungen.
In der Nähe
Triberg liegt im Westen; Villingen im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.