Blankenese
Ein ehemaliges Fischerdorf auf einem Sandhügel über der Elbe, dessen 5.000 Stufen die meisten Straßen ersetzen.
Blankenese wuchs als Fischer- und Lotsendorf auf dem Süllberg, einem eiszeitlichen Sandhügel, der etwa fünfundsiebzig Meter direkt aus der Elbe aufsteigt, und weil der Hang steil ist, entwickelte sich die Siedlung als Netz enger Treppengassen, das Treppenviertel, mit mehreren tausend Stufen und fast ohne Straßen; Lieferungen und Müllabfuhr erfolgen zu Fuß oder mit Kleinfahrzeugen auf den wenigen befahrbaren Gassen. Ab dem 19. Jahrhundert bauten Hamburger Kaufleute Villen auf den Hügel, und es wurde einer der teuersten Stadtteile. Unten an der Elbe verläuft ein Strand, an dem große Containerschiffe dicht am Ufer vorbeiziehen.
Was du tatsächlich siehst
- Das Treppenviertel - ein Viertel aus Treppengassen mit wenigen Straßen.
- Den Elbstrand - ein Sandufer, an dem Schiffe dicht vorbeiziehen.
- Den Süllberg - einen eiszeitlichen Hügel mit Restaurant und Aussichtspunkt oben.
- Die Kaufmannsvillen - Häuser des 19. Jahrhunderts zwischen den alten Katen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; Strand und Uferweg sind bei warmem Wetter die Hauptattraktion. Die Treppengassen sind bei Eis rutschig und zu jeder Jahreszeit anstrengend.
Ehrliche Erwartungen
Die Stufen sind steil und zahlreich, mehrere hundert allein zwischen Bahnhof und Fluss. Die Häuser sind privat. Parken ist praktisch unmöglich.
In der Nähe
Die Hamburger Innenstadt liegt im Osten; das Alte Land jenseits des Flusses.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.