Waldviertler Graumohn
Ein graukörniger Mohn, auf Waldviertler Granitböden gewachsen und in Kuchen, Nudeln und Strudel gegessen, mit blühenden Feldern jeden Juni.
Der Waldviertler Graumohn ist ein Mohn mit graublauem Korn, der auf den dünnen sauren Granitböden des Waldviertels wächst, unter EU-Ursprungsbezeichnung geschützt, und er wird hier seit Jahrhunderten angebaut, weil die Kultur Boden verträgt, der wenig anderem zusagt. Das Korn wird zu Öl gepresst oder gemahlen und in der örtlichen Küche reichlich verwendet: Mohnzelten, flache Kuchen aus Erdäpfelteig mit gesüßter Mohnfülle; Mohnnudeln, Erdäpfelnudeln, in gemahlenem Mohn und Butter gewälzt; Strudel, Knödel und Kuchen. Armschlag, ein Weiler in der Gegend, vermarktet sich als Mohndorf, mit einem Museum, einer Mühle und einem Gasthaus, das das ganze Repertoire durcharbeitet. Etwa zwei Wochen lang blühen im Juni die Felder weiß, lila und rosa über die Hügel hin, und das ist der Grund, einen Besuch darauf zu legen.
Was du tatsächlich siehst
- Blühende Felder im Juni - weiß, lila und rosa über das Granithochland hin.
- Eine Kultur mit geschützter Herkunft - graukörniger Mohn, seit Jahrhunderten auf armem Boden angebaut.
- Mohnzelten und Mohnnudeln - die Erdäpfelteigkuchen und Nudeln mit gemahlenem Mohn.
- Armschlag - das Mohndorf mit Mühle, Museum und Gasthaus.
Wann du hinfahren solltest
Juni für die Blüte; die Speisen gibt es ganzjährig. Eine Mahlzeit.
Ehrliche Erwartungen
Die Blüte dauert etwa zwei Wochen und der Termin wandert mit dem Wetter. Die Felder sind privat - bleib auf Wegen und Straßen. Das Waldviertel liegt abgelegen und verlangt ein Auto.
In der Nähe
Das Stift Zwettl liegt südwestlich; der Stausee Ottenstein und das Kamptal östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.