Wiener Zentralfriedhof
Einer der größten Friedhöfe Europas, mit Ehrengräbern für Beethoven, Brahms und Schubert und einer eigenen Buslinie.
Der Zentralfriedhof eröffnete 1874 auf Grund außerhalb der Stadt, und er ist gewaltig - rund zweieinhalb Quadratkilometer mit weit über drei Millionen Bestattungen, mehr als Wien lebende Einwohner hat, mit inneren Straßen, einer eigenen Buslinie und einem Ausmaß, das bedeutet, dass der Weg zwischen den Gruppen wirklich Zeit kostet. Die Ehrengräber waren ein frühes Werbemittel, um den abgelegenen neuen Friedhof annehmbar zu machen: Beethoven und Schubert wurden hierher überführt, und Brahms, Johann Strauß, Schönberg, Salieri und später Falco wurden unter ihnen bestattet, mit einem Mozart-Denkmal dort, wo kein Grab liegt, denn seine Grabstelle ist unbekannt. Es gibt getrennte jüdische, evangelische, orthodoxe und muslimische Abteilungen; der alte jüdische Teil, 1938 und danach beschädigt, wird bewusst halb verwildert belassen.
Was du tatsächlich siehst
- Die Ehrengräber - Beethoven, Schubert, Brahms, Strauß und Schönberg beisammen.
- Ein Friedhof mit Buslinie - zweieinhalb Quadratkilometer Gelände.
- Die alte jüdische Abteilung - nach den Schäden von 1938 bewusst verwildert.
- Die Jugendstilkirche - Max Hegeles Karl Borromäus in der Mitte.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; der Herbst wegen der Stimmung, der 1. November zu Allerheiligen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Entfernungen sind groß - nimm den internen Bus oder ein Rad. Die Abteilungen schließen je nach Jahreszeit zu unterschiedlichen Zeiten. Es ist ein tätiger Friedhof mit laufenden Begräbnissen; verhalte dich entsprechend.
In der Nähe
Simmering und die Gasometer liegen nahe; das Zentrum Wiens ist zwanzig Minuten mit der Straßenbahn entfernt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.