Basilika Mariazell
Die meistbesuchte Wallfahrtskirche Österreichs, mit einer kleinen Madonna aus Lindenholz, die seit dem zwölften Jahrhundert verehrt wird.
Der Überlieferung nach kam 1157 ein Benediktinermönch namens Magnus mit einer geschnitzten Marienfigur aus Lindenholz, wurde von einem Felsen aufgehalten, betete, der Fels spaltete sich, und er richtete eine Zelle ein - Maria in der Zelle -, aus der Mariazell wurde. Die Figur, etwa einen halben Meter hoch, ist noch da, auf dem Gnadenaltar unter einem silbernen Baldachin mitten in der Kirche, in bestickte Gewänder gekleidet, die im Lauf des Kirchenjahres gewechselt werden. Der Bau ist im Kern romanisch, mit einem gotischen Turm zwischen zwei barocken, eine Verbindung, die vom Platz aus sichtbar ist, und das Innere überarbeitete Domenico Sciassia im siebzehnten Jahrhundert. Er zieht Pilger aus Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Polen und Kroatien ebenso an wie aus Österreich, und Pilgerwege laufen zu Fuß auf den Ort zu.
Was du tatsächlich siehst
- Die Magna Mater Austriae - die kleine Lindenholzmadonna auf dem Gnadenaltar.
- Drei Türme beisammen - ein gotischer Turm, von zwei barocken flankiert.
- Gekleidete und gewechselte Figuren - das bestickte Kleid der Madonna nach Jahreszeit verändert.
- Zusammenlaufende Pilgerwege - Fußwege, die aus mehreren Ländern ankommen.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; der Sommer und der September für die größten Wallfahrten. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Große Wallfahrtstage füllen den Ort und die Kirche vollständig. Es ist ein lebendiger Wallfahrtsort - Gottesdienste haben Vorrang. Die Schatzkammer hat eigene und begrenzte Zeiten.
In der Nähe
Der Erlaufsee liegt nahe; die Mariazellerbahn fährt nordwärts nach Sankt Pölten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.