Bergkirche Eisenstadt
Eine Hügelkirche in Eisenstadt mit Haydns Grab und einem künstlichen Kalvarienberg, der als begehbarer Berg gebaut wurde.
Die Bergkirche wurde ab 1701 von Fürst Paul I. Esterházy als Rahmen für einen Kalvarienberg errichtet, und der Kalvarienberg ist das Eigentümliche daran: statt Stationen entlang eines Weges wurde ein künstlicher Berg aus Mauerwerk an und um die Kirche gebaut, durchzogen von Treppen, Gängen, Grotten und Kammern mit rund zweihundert lebensgroßen bemalten Holzfiguren in vierundzwanzig Szenen der Passion, sodass die Pilger durch das Innere eines gefertigten Hügels stiegen. Er ist vollständig erhalten und wird heute noch begangen. Joseph Haydn stand jahrzehntelang im Dienst der Familie Esterházy, und seine sterblichen Überreste wurden 1932 hierher in ein Mausoleum in der Kirche gebracht - ein verwickelter Weg, denn sein Schädel war nach der Bestattung von Phrenologen gestohlen worden und wurde erst 1954 wieder mit dem Leichnam vereint.
Was du tatsächlich siehst
- Ein künstlicher Kalvarienberg - Gänge und Grotten um die Kirche gebaut.
- Rund zweihundert Figuren - lebensgroße bemalte hölzerne Passionsszenen darin.
- Haydns Grab - das Mausoleum mit dem Komponisten, 1954 wieder mit seinem Schädel vereint.
- Eine Esterházy-Stiftung - ab 1701 von der Familie errichtet, der Haydn diente.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; im Winter ist der Kalvarienberg geschlossen. Ein bis zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Die Gänge des Kalvarienbergs sind eng, dunkel und verlangen viele Stufen - bei eingeschränkter Beweglichkeit nicht geeignet. Im Winter geschlossen. Die Figuren sind Volkskunst, eindringlich statt fein.
In der Nähe
Das Schloss Esterházy und das jüdische Viertel von Eisenstadt liegen wenige Schritte entfernt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.