Stift St. Paul im Lavanttal
Ein Benediktinerstift in Kärnten mit einer der größten privaten Kunst- und Handschriftensammlungen Österreichs.
St. Paul wurde 1091 von Engelbert von Spanheim gegründet, 1782 von Joseph II. aufgehoben und 1809 von Benediktinern neu gegründet, die aus St. Blasien im Schwarzwald vertrieben worden waren - und die ihre Bibliothek und ihre Sammlungen mitbrachten, weshalb ein ländliches Kärntner Stift Material von europäischem Gewicht bewahrt. Die Bestände umfassen etwas über hundertachtzigtausend Bände mit frühen Handschriften und Wiegendrucken, dazu Gemälde, die Dürer, Rubens, Van Dyck, Kremser Schmidt und anderen zugeschrieben oder mit ihnen in Verbindung gebracht werden, Münzen, Textilien und ein naturkundliches Kabinett, in einem Museumstrakt mit einer großen jährlichen Themenausstellung dargeboten. Die romanische Kirche ist mit Fresken erhalten. Das Stift führt ein Gymnasium und nennt sich die Schatzkammer Kärntens, was ausnahmsweise nicht übertrieben ist.
Was du tatsächlich siehst
- Eine verpflanzte Bibliothek - Sammlungen, 1809 von den neu gründenden Mönchen aus St. Blasien mitgebracht.
- Gemälde alter Meister - Werke, die mit Dürer, Rubens und Van Dyck in Verbindung stehen.
- Eine romanische Kirche - Substanz des zwölften Jahrhunderts mit erhaltenen Fresken.
- Eine jährliche Themenausstellung - die wechselnde große Schau des Museumstrakts.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Museum hat saisonale Zeiten. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Museum schließt im Winter, und die jährliche Ausstellung ändert, was gezeigt wird. Die Zuschreibungen einiger Gemälde sind umstritten. Ein großer Teil des Stifts ist tätige Schule und gesperrt.
In der Nähe
Wolfsberg und das Lavanttal liegen nördlich; die steirische Grenze östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.