Schloss Hof
Prinz Eugens Landgut an der March, mit sieben terrassierten Barockgartenebenen, die zur Au abfallen.
Prinz Eugen von Savoyen kaufte das Gut 1725 und lieĂ es von Johann Lucas von Hildebrandt zu einem Landsitz umbauen - derselbe Architekt und derselbe Bauherr wie beim Belvedere in Wien, hier im lĂ€ndlichen MaĂstab arbeitend. Maria Theresia erwarb es 1755 und lieĂ ein Geschoss aufsetzen. Die GĂ€rten sind der Grund zu kommen: sieben Terrassen, die vom Haus zur March und zur slowakischen Grenze hin abtreppen, mit Brunnen, Kaskaden, Bildwerken und geschnittenen Hecken, in den 2000er Jahren nach langem Niedergang zu etwas nahe dem Plan des achtzehnten Jahrhunderts wiederhergestellt, was sie zu den besterhaltenen barocken TerrassengĂ€rten Mitteleuropas macht. Die WirtschaftsgebĂ€ude bergen einen bewirtschafteten Gutshof mit seltenen Rassen, Pferden und GeflĂŒgel, und ĂŒber das Jahr laufen saisonale MĂ€rkte und Feste.
Was du tatsÀchlich siehst
- Sieben Barockterrassen - der Garten, der zur March hin abtreppt.
- Hildebrandts Landhaus - fĂŒr Prinz Eugen errichtet, von Maria Theresia aufgestockt.
- Eine wiederhergestellte Anlage des achtzehnten Jahrhunderts - Brunnen, Kaskaden und Hecken zurĂŒckgeholt.
- Ein bewirtschafteter Gutshof - Tiere seltener Rassen und Pferde in den NebengebÀuden.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die GĂ€rten stehen im FrĂŒhsommer am besten. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Im Winter geschlossen oder stark eingeschrĂ€nkt. Das GelĂ€nde ist groĂ und die Terrassen sind ein langer Weg mit Stufen. In der Sommerhitze sehr offen. Veranstaltungen fĂŒllen an manchen Wochenenden das GelĂ€nde.
In der NĂ€he
Schloss Niederweiden liegt nebenan; Marchegg und die Storchenkolonie liegen nördlich.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.