Rauriser Tal
Ein Tal der Hohen Tauern mit alten Goldbauen und Urwald, und der verlässlichste Ort Österreichs, um Bartgeier zu sehen.
Das Raurisertal zieht von der Salzach nach Süden in die Hohen Tauern und endet in Kolm-Saigurn unter dem Sonnblick, und es hat zwei eigene Ansprüche. Der erste ist das Gold: das Tal war ab dem Mittelalter eines der ergiebigsten Goldbergbaugebiete der Ostalpen, und die Stollen, Halden und Waschplätze liegen noch im Gelände, mit Goldwaschen, das beim Bodenhaus vorgeführt wird. Der zweite sind Vögel - der Rauriser Urwald, ein nie geschlägerter Waldbestand, ist geschützt, und das Tal ist das Kerngebiet für Auswilderung und Beobachtung der Bartgeier-Wiederansiedlung in den Alpen, hierher fährt man in Österreich also mit einer vernünftigen Aussicht, einen zu sehen, dazu Steinadler und Murmeltiere. Die Sonnblick-Sternwarte auf über dreitausend Metern zeichnet seit 1886 das Wetter auf.
Was du tatsächlich siehst
- Bartgeier - das Auswilderungsgebiet, mit den besten Aussichten Österreichs.
- Alte Goldbaue - Stollen, Halden und Waschplätze durch das ganze Tal.
- Der Rauriser Urwald - ein nie geschlägerter Waldbestand, heute geschützt.
- Die Sonnblick-Sternwarte - Wetteraufzeichnungen von über 3.000 Metern seit 1886.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; das obere Tal schließt im Winter. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Geier sind Wildvögel - Sichtungen sind wahrscheinlich, nicht sicher, und ein Fernglas ist unerlässlich. Die obere Straße ist mautpflichtig und von Schnee gesperrt. Das Wetter am Talschluss schlägt rasch um.
In der Nähe
Bad Gastein liegt östlich; die Großglocknerstraße westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.