Raggaschlucht
Eine enge Kärntner Schlucht über Flattach, auf rund achthundert Metern im Fels verankerter Galerien begangen.
Der Raggabach fällt bei Flattach durch eine in harten Gneis geschnittene Schlucht aus den Bergen ins Mölltal, und weil das Gestein hart ist, ist der Schlitz eng - stellenweise nur ein paar Meter breit, mit Wänden, die sechzig oder achtzig Meter aufsteigen, was den Gang auf eine Art eingeschlossen wirken lässt, wie es die Kalkklammen nicht tun. Ein Weg von rund achthundert Metern aus Stiegen, Brücken und Galerien wurde hindurchgebaut und 1927 eröffnet, der neben einer Folge von Rinnen und Fällen ansteigt. Er dauert hinauf unter einer Stunde, und zurück geht es auf demselben Weg oder über einen Waldweg. Das Mölltal ringsum ist das Zugangstal für die Großglockner-Hochalpenstraße von Süden, und die Raggaschlucht ist der übliche Halt auf dem Weg.
Was du tatsächlich siehst
- Ein enger Gneisschlitz - Wände dicht beisammen und sechzig Meter und mehr hoch.
- Achthundert Meter Galerien - der 1927 im Fels verankerte Weg.
- Rinnen und Fälle - der Raggabach, der den ganzen Weg neben dem Steig herabfällt.
- Das Mölltal darunter - das Tal auf dem südlichen Zugang zum Großglockner.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; im Winter gesperrt. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Außerhalb der Saison und nach Sturmschäden gesperrt. Die Schlucht ist dunkel und dauerhaft nass, der Steig ist also rutschig und es ist auch im Sommer kalt. Sie ist kurz - hinauf unter einer Stunde.
In der Nähe
Flattach liegt am Eingang; die Großglocknerstraße und Heiligenblut liegen nördlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.