Ossiacher See
Ein Kärntner See unter der Gerlitzen, mit einem Stift am Ufer und jeden Sommer einem großen Musikfestival.
Der Ossiacher See ist der drittgrößte der Kärntner Seen, rund elf Kilometer lang in einer Furche zwischen dem Gerlitzenmassiv im Norden und den bewaldeten Ossiacher Tauern im Süden, und er erwärmt sich im Sommer auf Temperaturen, die ihn ab Juni zu einem unkomplizierten Badesee machen. Ossiach am Südufer hat ein im elften Jahrhundert gegründetes Benediktinerstift, später barockisiert, das heute die Basis des Carinthischen Sommers ist, eines Festivals klassischer Musik, das seit 1969 läuft und durch Juli und August die Kirche und die Stiftsgebäude füllt. Ein Radweg führt auf rund dreißig Kilometern um den ganzen See, im Sommer queren ihn Schiffe, und die Gerlitzenbahn von Bodensdorf steigt auf beinahe zweitausend Meter, wegen des Blicks über den See und zu den Julischen Alpen hin.
Was du tatsächlich siehst
- Ein warmer Badesee - elf Kilometer zwischen der Gerlitzen und den Tauern.
- Das Stift Ossiach - die Gründung des elften Jahrhunderts, später barock erneuert.
- Der Carinthische Sommer - das Klassikfestival jeden Sommer im Stift.
- Die Gerlitzenbahn - hinauf auf beinahe zweitausend Meter über dem Ufer.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis September; Juli und August für das Festival. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Ein großer Teil des Ufers ist von Hotels, Campingplätzen und kostenpflichtigen Strandbädern belegt. Der Sommerverkehr auf der Uferstraße ist dicht. Die Festivaltermine füllen die Unterkünfte um Ossiach.
In der Nähe
Villach liegt westlich; der Wörthersee und Klagenfurt östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.