Neusiedler See
Ein weiter flacher Steppensee, von Schilf umringt, an der ungarischen Grenze - eine UNESCO-Kulturlandschaft aus Vögeln, Weingärten und windigen Horizonten.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
UNESCO - Welterbe
Der Neusiedler See ist ein riesiger flacher Steppensee, der auf der österreichisch-ungarischen Grenze liegt, von einem der größten Schilfgürtel Europas umringt und kaum mehr als ein bis zwei Meter tief. Als UNESCO-Kulturlandschaft, die mit Ungarn geteilt wird, ist er ein Paradies für Vögel, ein Zentrum des österreichischen Weins und eine luftige Welt aus Segeln, Radfahren und windigen Horizonten.
Was du tatsächlich siehst
- Der Schilfgürtel und die Vögel - das weite Schilf, das Reihern, Störchen und gewaltigem Zug Schutz gibt.
- Rust und die Dörfer - die Weinorte mit ihren Storchennestern auf den Kaminen.
- Segeln und Windsurfen - der flache, luftige See als Wassersportzentrum.
- Die Weingärten - das burgenländische Weinland rings um das Ufer.
Wann du hinfahren solltest
Frühjahr und Herbst für den Vogelzug und der Sommer zum Segeln und Baden im warmen flachen Wasser; die Lese und die Dörfer sind im Herbst schön. Der See ist luftig und liegt offen.
Ehrliche Erwartungen
Es ist eine flache, verhaltene Landschaft, deren Wunder Vögel, Wein und Weite sind und keine dramatische Kulisse. Das flache Wasser und das Schilf machen das Ufer stellenweise schwer erreichbar. Es ist ein leichter Tag von Wien aus, lohnt aber langsames Erkunden mit dem Rad.
In der Nähe
Eisenstadt mit dem Schloss Esterházy liegt nahe; die ungarische Seite des Sees liegt gleich jenseits der Grenze.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.