Mondsee
Der wärmste der großen Salzkammergutseen, mit einer Basilika aus The Sound of Music und jungsteinzeitlichen Pfahlbauten.
Der Mondsee ist rund elf Kilometer lang und, da er flacher als seine Nachbarn ist, der wärmste der großen Salzkammergutseen - im Sommer oft über fünfundzwanzig Grad, was ihn zum bevorzugten Badesee der Salzburger macht, die eine halbe Stunde entfernt wohnen. Die Drachenwand steigt am Südufer senkrecht auf. Der Ort am Nordende hat die ehemalige Benediktinerstiftskirche, eine gelbe Basilika, deren Inneres für die Hochzeitsszene in The Sound of Music genutzt wurde und die einen stetigen Zustrom von Filmbesuchern anzieht. Der Seegrund birgt jungsteinzeitliche Pfahlbaufundstellen - die Mondsee-Kultur ist nach ihnen benannt -, die zur UNESCO-Eintragung der prähistorischen Pfahlbauten gehören, mit einem Ortsmuseum zu den Funden.
Was du tatsächlich siehst
- Der wärmste große Salzkammergutsee - im Sommer über fünfundzwanzig Grad.
- Die Basilika von Mondsee - die Stiftskirche aus The Sound of Music.
- Die Drachenwand - die Wand, die am Südufer senkrecht aufsteigt.
- Jungsteinzeitliche Pfahlbauten - die Fundstellen, die der Mondsee-Kultur den Namen gaben.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Sommerwochenenden sind mit Salzburger Tagesverkehr sehr voll und das Parken ist schwierig. Ein großer Teil des Ufers ist privat. Die Pfahlbauten liegen unter Wasser und sind nur über das Museum zu sehen.
In der Nähe
Der Attersee liegt östlich; St. Gilgen und der Wolfgangsee südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.